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Vita

Die gebürtige Dresdnerin Johanna Knauth studierte Gesang bei Beatrice Niehoff an der Universität der Künste Berlin und bei Jeanette Favaro-Reuter an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn-Bartholdy" in Leipzig. Derzeit wird sie stimmlich von Margreet Honig in Amsterdam und von Beatrice Niehoff betreut. Wichtige musikalische und darstellerische Impulse erhielt sie während des Studiums insbesondere in den Liedklassen von Eric Schneider, Alexander Schmalcz und Axel Bauni sowie von Frank Hilbrich und Philipp Kochheim. Darüber hinaus runden Meisterkurse u.a. bei Margreet Honig, Klesie Kelly, Sibylla Rubens, Christiane Oelze, Valérie Guillorit, Roman Trekel und Manfred Jung sowie Interpretationskurse u.a. bei Helmuth Rilling (Stuttgarter Bachakademie), Regina Werner-Dietrich, Bertold Schmid, Zvi Semel und Philipp Moll ihre Ausbildung ab.

Höhepunkte der Saison 2017/18 waren neben ihrem Debut in der Berliner Philharmonie mit der Großen Messe in c-moll von W.A. Mozart und ihrem Rollendebut als Donna Anna in einer Inszenierung von Szene12 in Dresden u.a. eine Einladungen vom Internationalen Kirkemusikfestival Oslo, von Les Temperamens Variations Paris für Bachs "h-moll-Messe" sowie eine Konzertreise nach Lettland mit Händels "Jephta".
In der Saison 2018/19 wird Johanna Knauth u.a. im Brahms-Requiem mit dem GewandhausChor Leipzig, in Mahlers 4. Sinfonie mit der Neuen Elblandphilharmonie zu hören sein. Sie wird mit "De Profundis" von Joachim Raff im Konzerthaus Berlin debütieren, mit dem Staats- und Domchor Berlin in der Dresnder Frauenkirche auftreten und mit dem Sächsischen Vocalensemble bei den Händelfestspielen in Halle gastieren.

Bereits während ihres Studiums konnte sich die junge Sopranistin durch zahlreiche Engagements zunehmend einen Namen als Konzertsolistin machen. Einen vorläufigen Schwerpunkt bildete dabei die Musik des 18. Jahrhunderts. Sie gastierte u.a. bei den Händel-Festspielen Halle, der Biennale München, den Bad Hersfelder Festspielen und dem Internationalen Kirkemusikfestival Oslo und konzertierte mit Klangkörpern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, der Staatskapelle Halle, Instrumentalensembles des RSB und DSO oder den Stettiner Philharmonikern. Insbesondere mit Barockensembles wie der Lautten Compagney Berlin, der Batzdorfer Hofkapelle, dem Leipziger Barockorchester oder Les Temperamens Variations Paris verbindet sie eine regelmäßige Zusammenarbeit. Konzertreisen führten sie nach Frankreich, Polen, Italien, in die Schweiz und in dieser Saison nach Norwegen.

2014 feierte sie ihr Operndebut in der Rolle der Romilda in Händels Oper "Serse" mit der Lautten Compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner. Wenig später war sie als Eblouie Barbichette in Frank Hilbrichs Inszenierung von Bohuslavs Oper "Les Trois Souhaits" ("Die Drei Wünsche") am uni.t Berlin zu erleben. Für Aufmerksamkeit sorgte 2016 ihr Einspringer als fliegende Prinzessin in "Der Schuhu und die fliegende Prinzessin" von Udo Zimmermann in einer Hochschulinszenierung von Matthias Oldag in Leipzig. 2015 sang sie die Rolle der Diana in Offenbachs "Orpheus in der Unterwelt" beim Festival "Dorf macht Oper", wohin sie 2016 erneut als weibliche Hauptpartie Altisidora in der Oper "Don Quichotte chez la Duchesse" von Joseph B. de Boismortier engagiert wurde. In den Spielzeiten 2015/16 und 2016/17 war sie zudem als 1. Knabe an die Oper Leipzig engagiert.

Neben dem Konzertpodium und der Opernbühne gilt ihre besondere Liebe der Liedgestaltung, welcher sie sich mit Hingabe widmet. Sie gab Liederabende mit Eric Schneider, Nicholas Rimmer, Daniel Heide, Thorsten Kaldewei und Norbert Biermann.

Johanna Knauth wurde vielfältig ausgezeichnet. 2017 gewann sie den 1. Preis des Podiums Junger Konzertsolisten des VDKC und wurde zur Telemann-Preisträgerin des 9. Internationalen Telemann-Wettbewerbs gekürt. Sie ist außerdem Gewinnerin des Gesangswettbewerbs der "Walter und Charlotte Hamel Stiftung Hannover" 2014, des Gebrüder-Graun-Preises in der Kategorie solo 2013 und Preisträgerin des Internationalen Giulio-Perotti-Wettbewerbs 2013, wo sie außerdem den "Sonderpreis für die schönste Sopranstimme" gewann, sowie des Internationalen Wettbewerbs für Kirchenmusik "cantateBach!" 2011.

Sie war Stipendiatin der "Walter und Charlotte Hamel Stiftung Hannover", der Jungen Musiker Stiftung Bayreuth, der Sächsischen Sängerakademie Torgau sowie der Opernakademie "Oper-Oder-Spree".

Bitte verwenden Sie für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit nur die im Download zur Verfügung gestellte Vita. Alle Änderungen und Kürzungen bedürfen der Absprache mit der Künstlerin.

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  • G.F. Händel: Jephta, HWV 70

    Jani Kirche Riga
    Aufführungen
    14. Juli 2018 - 00:00 Uhr - Jani-Kirche Riga (Lettland)
    22. September 2018 - 20:00 Uhr - Grunewaldkirche Berlin (Bismarckallee 28b, 14193 Berlin)
    Mitwirkende

    Johanna Knauth - Sopran
    Anna-Luise Oppelt - Alt
    Stephan Gähler - Tenor
    Peter Fabig - Bass
    Schöneberger Kammerorchester
    Berliner Kantorei
    Leitung: Sabine Wüsthoff/ KMD Günter Brick

  • J.S. Bach: "Mache dich, mein Geist, bereit", BWV 115

    Aufführungen
    27. Oktober 2018 - 18:00 Uhr - Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche (Breitscheidplatz, 10789 Berlin)
    Mitwirkende

    Johanna Knauth - Sopran
    Amelie Baier - Alt
    N.N. - Tenor
    N.N. - Bass
    Bach-Chor
    Bach-Collegium
    Leitung: Achim Zimmermann

  • J. Brahms: Ein Deutsches Requiem, op. 45 (Fassung für Klavier zu vier Händen)

    Aufführungen
    09. November 2018 - 20:00 Uhr - Philippuskirche Leipzig (Aurelienstr. 54, 04177 Leipzig)
    Mitwirkende

    Johanna Knauth - Sopran
    Meinhardt Möbius - Bariton
    Christiane Neumann - Klavier
    Sophie Auerbach - Klavier
    GewandhausChor Leipzig
    Leitung: Gregor Meyer

  • Krieg und Frieden I - 100 Jahre Kriegsende

    Lili Boulanger: Du fond de l’abîme (Psalm 130)
    Lili Boulanger: Pour les Funerailles d’un Soldat
    Joseph Joachim Raff: De Profundis, op. 141

    Aufführungen
    21. November 2018 - 20:00 Uhr - Konzerthaus Berlin (Gendarmenmarkt, 10117 Berlin)
    Mitwirkende

    Johanna Knauth - Sopran
    Franziska Markowitsch - Alt
    David Pichlmaier - Bariton
    Berliner Cappella
    Kammersymphonie Berlin
    Leitung: Maike Bühle

  • Wie schön leuchtet der Morgenstern

    Weihnachtskonzert des Staats- und Domchores Berlin mit Werken von Eccard, Crüger, Praetorius und Theille

    Aufführungen
    08. Dezember 2018 - 00:00 Uhr - Berliner Dom (Am Lustgarten, 10178 Berlin)
    13. Dezember 2018 - 20:00 Uhr - Frauenkirche Dresden (Neumarkt, 01067 Dresden)
    Mitwirkende

    Johanna Knauth - Sopran
    Staats- und Domchor Berlin
    Lautten Compagney Berlin
    Leitung: Kai-Uwe Jirka

  • J.S. Bach: Weihnachtsoratorium, Rez. Nr. 56 "Du Falscher, suche nur den Herrn zu fällen" LIVE

  • J.S. Bach: Weihnachtsoratorium, Arie Nr. 57 "Nur ein Wink von seinen Händen" LIVE

  • G.B. Pergolesi: Stabat Mater, Arie "Vidit suum dulcem natum" LIVE

  • V. Bellini: Giulietta "Eccomi... O quante volte"

  • M. Ravel: Vocalise-Étude

  • D. Buxtehude: Herr, wenn ich nur Dich hab

Pressestimmen

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